ZU MEINEN ARBEITEN

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FORMEN UND STRUKTUREN

Januar 2020

Das Thema meiner Arbeit ist die Reflektion und der Dialog zwischen malerischer und durchdachter Bildkomposition und spontaner Ausdrucksmöglichkeit.
Das spannende Verhältnis zwischen realistisch Dargestelltem und Abstrakten.
Ausgangspunkt meiner Arbeit waren zunächst Eindrücke und Inspirationen durch die Natur. Das Aufgenommene und Wiedererkennbare ist durch Collagentechnik verfremdet worden. Spachtelstrukturen, Steine und Sand beeinflussen die Arbeiten.
In der Loslösung vom Abbilden entstehen neuen Bilder. Gekennzeichnet durch Brüche, Trennungen und dem Aufbruch zu Neuem.
Die Ölbilder finden ihren Ausdruck durch die warmen, in einander fließenden Farbtöne. Durch Überlagerung von verschiedenen Spachtelschichten und das Verschmelzen von Farbschichten entwickelt sich
das Bild. Hier sind es auch die Zufälle des Malens, die beständig neue Konstellationen
aufwerfen und bewusst bildgestalterisch genutzt werden. Das Gleichgewicht der Bildelemente setzt sich zusammen aus farbigen Schwerpunkten, durch die Verwendung von Naturtönen, Rosteffekten, Tuschen, Pigmenten und den Gebrauch von Elementen wie Linien, Rechtecken und Kreisen. Die Bilder strahlen trotz ihrer Gegenstandslosigkeit Ruhe und Harmonie aus.